Schubert & more...
Mi., 04. März
|Max-Planck-Institut f. Bildungsforschung
Robert Schumann Klaviertrio Nr. 1, d-moll, op. 63 (1847) Franz Schubert Klaviertrio Es-Dur, op. 100 (D 929) Noa Wildschut Violine Yehjin Chun Violoncello Catalin Serban Klavier


Zeit & Ort
04. März 2026, 19:00
Max-Planck-Institut f. Bildungsforschung, Lentzeallee 94, 14195 Berlin, Deutschland
Über das Konzert
Robert Schumann Klaviertrio Nr. 1, d-moll, op. 63 (1847)
Franz Schubert Klaviertrio Es-Dur, op. 100 (D 929)
Noa Wildschut Violine Yehjin Chun Violoncello Catalin Serban Klavier
Das zweite Konzert der Reihe Schubert & more am 4. März stellt zwei zentrale Werke der romantischen Kammermusik einander gegenüber: das 1. Klaviertrio d-Moll op. 63 von Robert Schumann und das 2. Klaviertrio Es-Dur D 929 (op. 100) von Franz Schubert.
Schumann verstand sich selbst als geistiger Erbe Schuberts. Obwohl sich die beiden Komponisten nie begegnet sind, war Schumanns Bewunderung für Schubert tief und prägend. In dessen Musik erkannte er eine neue, subjektive Tonsprache, die Intimität, formale Freiheit und existenzielle Tiefe miteinander verbindet – Eigenschaften, die auch Schumanns eigenes kompositorisches Denken bestimmen. Die beiden Klaviertrios spiegeln diese Nähe eindrucksvoll wider: Schumanns erstes Trio ist von dramatischer Energie, dichter motivischer Arbeit und leidenschaftlichem Dialog geprägt, während Schuberts zweites Klaviertrio mit seiner Weiträumigkeit, seinem gesanglichen Ton und seiner melancholischen Grundierung zu den bedeutendsten Werken der Gattung zählt.
Ausgeführt wird das Programm von einer herausragenden Besetzung:
Die junge niederländische Geigerin Noa Wildschut, die sich bereits früh international als außergewöhnliche musikalische Persönlichkeit etabliert hat, musiziert gemeinsam mit der Cellistin Yehjin Chun, deren Spiel durch klangliche Tiefe und große Sensibilität besticht. Am Klavier ist Catalin Serban zu hören, zugleich künstlerischer Leiter der Konzertreihe, der den programmatischen Gedanken von Schubert & more maßgeblich prägt.
Ein Konzert über Nähe und Kontrast, über dramatische Zuspitzung und zeitlose Weite – und über Schubert als zentralen Bezugspunkt eines romantischen Dialogs.
Programm
Robert Schumann (1810–1856)
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 63
I. Mit Energie und Leidenschaft
II. Lebhaft, doch nicht zu rasch
III. Langsam, mit inniger Empfindung
IV. Mit Feuer
Franz Schubert (1797–1828)
Klaviertrio Nr. 2 Es-Dur D 929 (op. 100)
I. Allegro
II. Andante con moto
III. Scherzo: Allegro moderato
IV. Allegro moderato
