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  • Margarete Schwind

Schönheit der Natur und der Musik: Kammermusik am Meer, auf Rügen, der spielenden Insel

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Berlin, 20. Juli 2022. – Das Festival auf Rügen mit dem leichtfüßigen Titel „Spielende Insel - Kammermusik am Meer“ geht nach seinem gelungenen Start im Frühling am 1. September 2022 in die zweite spätsommerliche Runde.


Zugegeben, in dieser Zeit ist das, was der Titel suggeriert, weit weg von dem, was uns täglich besorgt macht: Rügen, eine Oase der Freude, der Freiheit und der Unbeschwertheit, vereint durch die Schönheit der Musik und der Natur. „Grade jetzt brauchen wir solche Momente, um unsere Resilienz zu stärken und die wunderbaren Seiten des Lebens zu genießen“, beschreibt der Pianist Catalin Serban, künstlerischer Leiter, seine Motivation.


In der Spätsommer-Ausgabe der Spielenden Insel wandeln renommierte MusikerInnen auf den Spuren von Brahms (der eine besondere Verbindung zu Rügen hatte) und Schumann. Zugleich suchen sie auch nach musikalischen Verbindungslinien zu französischen und osteuropäischen Komponisten wie Enescu, Franck, Dvorak, Tschaikowsky, Debussy oder Poulenc.


Hier geht’s zum Programm und zu den Tickets:

https://www.konzertleben.de/spielende-insel


2022 feiert César Franck den 200., Igor Strawinsky den 150. und Zoltán Kodály den 140. Geburtstag. Ihrer aller Werke werden zu hören sein – an drei ausgesucht einzigartigen Spielstätten: in der Kulturscheune in Vaschnitz, dem Schloss Hohendorf bei Stralsund und im Theater Putbus. Fünf Konzerte folgen dem jeweiligen genius loci mit den Titeln „Brahms und das Meer“, „Musik und Frieden“, „Das romantische Schloss“, „Spätromantik im Spätsommer“ und „Eine europäische Reise“. Die Lesung „Lieder ohne Worte“ und ein Kinderkonzert runden das Programm ab.


La Mer von Debussy für Klavier vierhändig, das Klavierquintett f-Moll von Brahms

die Märchenbilder für Bratsche und Klavier von Schumann, Enescus Klavierquartett Nr.1

D-Dur, Tschaikowskis Sextett Souvenirs de Florence, das Duo für Violine und Cello von

Kodály, Francks Streichquartett D-Dur, Stravinskys L‘historie du soldat (eine Parabel über

die Erkenntnis, dass Freiheit und Frieden mit der Musik verbunden sind) für Klarinette,

Violine und Klavier sind nur einige der Titel, die von jungen und international

ausgewiesenen KünstlerIinnen aufgeführt werden: Nicolas Dautricourt, Suyeon Kang, Razvan Popovici, Andrei Ionita, Paolo Bonomini, Benjamin Günst, Arnold Stieve und

Violetta Khachikyan.


Der Verein Konzertleben e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, exzellente Musiker nach abgeschlossenem Studium zu fördern, um ihnen im kommerziellen Musikbetrieb das Bestehen zu erleichtern. „Corona hat die Auftrittschancen verringert, das Publikum ist noch nicht zurückgekommen – darauf müssen wir reagieren und Voraussetzungen schaffen, dass junge Musiker von ihrem Können auch leben können“, erklärt Professor Dr. Antonia Joussen, eine der Initiatorinnen des Vereins. Deshalb organisiert der Verein die Festivals auf Rügen, vergibt Arbeitsstipendien, finanziert die Produktion von Tonträgern und ermöglicht Releases in großen Häusern.


Pressekontakt:

Margarete Schwind

ms@schwindkommunikation.de M: 0171 991 7714


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